Pflege- und Entwicklungskonzept

Das Pflege- und Entwicklungskonzept konkretisiert die notwendigen (wie wünschenswerten) Etappenziele und Massnahmen örtlich, objektspezifisch und zeitlich. Die aus ihnen resultierenden Konsequenzen lassen sich unterscheiden in einmalige Interventionen zur Regeneration oder Sanierung einerseits (dem Massnahmenplan oder Sollplan) und wiederkehrenden Unterhaltsaufgaben andererseits (dem Pflegeplan).

Um das gartendenkmalpflegerische Konzept in der Praxis umsetzen zu können, ist sein Erfolg an zusätzliche Faktoren gebunden. Es braucht eine qualifizierte und motivierte Gärtnerschaft, Kontinuität in der Pflege und ausreichende Finanzmittel, die eine langfristige Pflege gewährleistet. Das Pflege- und Entwicklungskonzept schafft die Voraussetzung, damit die begrenzten finanziellen wie personellen Ressourcen effizient eingesetzt werden können. Es macht alle einmaligen wie wiederkehrenden Arbeiten im historischen Garten planbar, bishin zur Ausschreibung der Arbeiten. Als solches ist es ein unverzichtbares Instrument für die praktische Pflege und für all jene, die mit der Pflege und Regeneration eines historischen Gartens betraut sind.