Belvoirpark Zürich
Parkpflegewerk für den ältesten Landschaftspark in Zürich

Anlass des Parkpflegewerks gab die sich abzeichnende Überalterung des Gehölzbestandes, stehen die ältesten Bäume nunmehr am Ende ihrer Entwicklung. Momentan tragen die mächtigen Kronen der verbliebenen Grossgehölze den Charakter der Anlage, doch nach ihrem Absterben wird sich die Frage nach einer Wiederbepflanzung stellen. Unter dem Eindruck der massiven Schäden des Lotharsturms, von dem der Belvoirpark weitestgehend verschont blieb, wurde das Gutachten in Auftrag gegeben.

Der Vergleich der heutigen Situation mit jener des ausgehenden 19. Jhs. zeigt wesentliche Unterschiede im Bestand. Die beiden Gehölzpartien an der Aussichtsterrasse sind heute unterschieden in Laub- und Koniferenbestände. Das Parkpflegewerk erläutert in verschiedenen Abschnitten Massnahmen der Regeneration und empfiehlt ortsspezifische Vorgehensweisen im Wiederaufbau verlustiger oder veränderter Gehölzgruppen. Kommende Ausfälle in Gehölzgruppen bedingen nicht zwangsweise den Verlust seiner räumlichen und gestalterischen Qualitäten, sodass auf deren Totalersatz zu verzichten ist. Oft füllen die verbliebenen Gehölze die Lücke und tradieren die Gestaltungsabsichten in veränderter Weise. Sie geben der Gruppe das notwendige Volumen, welche eine Neupflanzung noch nicht zu leisten vermag.

Auftraggeber / Bauherr

Fachstelle Gartendenkmalpflege - Grün Stadt Zürich

Projektdaten

Parkpflegewerk 2002

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